AGB

Reisebedingungen der Firma Kanucharter, Michael Hofmann, 56377 Nassau/Lahn

Kanureise / Kanuvermietung

Allgemeine Geschäftsbedingung

1. Abschluss des Reisevertrages / Mietvertrages

1.1 Mit der Reise / Mietanmeldung bietet der Kunde der Firma Kanucharter den Abschluss eines Reise/Mietvertrages verbindlich an. Die Anmeldung sollte bevorzugt schriftlich, telefonisch, per Telefax oder e-Mail vorgenommen werden, kann aber auch mündlich erfolgen. Die Anmeldung kommt durch den Kunden, bzw. Gruppenauftraggeber oder Reisevermittler auf Grundlage einer vorherigen Reiseausschreibung durch die Firma Kanucharter zustande.

1.2 Der Vertrag kommt mit der Annahme durch die Firma Kanucharter zustande. Dies geschieht in der Regel durch die schriftliche Reisebestätigung und Rechnung an die Buchungsperson. Die Buchungsperson haftet für alle Verpflichtungen von Mitreisenden oder Gruppenteilnehmern aus dem Reise / Mietvertrag, sofern sie diese Verpflichtungen durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.

1.3 Weicht der Inhalt der Reise/ Mietbestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot der Firma Kanucharter vor, an das diese für die Dauer von zehn Tagen gebunden ist. Der Reise / Mietvertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Reisende / Mieter der Firma Kanucharter durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung die Annahme erklärt.

2. Bezahlung

2.1 Mit der Reise/Buchungsbestätigung  erhält die Buchungsperson einen Sicherungsschein gemäß § 651k Abs. 3 BGB.

2.2 Die Aushändigung eines Sicherungsscheins ist entbehrlich, wenn die Reise / Miete nicht länger als 24 Stunden dauert, keine von Kanucharter gebuchte Übernachtung einschließt und der Reisepreis nicht EUR 75,- pro Teilnehmer übersteigt.

2.3 Mit Vertragsschluss und gegebenenfalls Aushändigung eines Sicherungsscheins wird eine Anzahlung fällig, die auf den Reise / Mietpreis angerechnet wird. Die Höhe beträgt bei Kanureisen 20% des Reisepreises, und bei einer Kanumiete 50% des Mietpreises mindestens jedoch 15,- EUR. Der Restbetrag ist, sofern nichts anderes vereinbart wurde, 21 Tage vor Reise /Mietbeginn auf das in der Rechnung angegebene Konto der Firma Kanucharter zu leisten. Bei Buchungen die weniger als 21 Tage vor Reise / Mietbeginn erfolgen, ist der gesamte Betrag sofort fällig und auf das Konto der Firma Kanucharter zu leisten.

2.4 Nur bei ausdrücklicher Bestätigung durch die Firma Kanucharter ist eine Zahlung vor Ort möglich.

2.5 Bei kurzfristiger Anmeldung gilt die Kopie des Überweisungsträgers am ersten Reisetag als Zahlungsbestätigung, soweit die Einzahlung durch das Kreditinstitut auf dem Überweisungsträger quittiert ist.

3. Leistungen

Für den Umfang der vertraglichen Leistungen sind die im Prospekt der Firma Kanucharter ausgeschriebenen, sowie hierauf Bezug nehmende Angaben in der Buchungsbestätigung verbindlich. Nicht in Anspruch genommene Leistungen (z.B. bei Abbruch der Reise) werden nicht zurückerstattet.

4. Haftung des Reiseveranstalters

4.1 Die vertragliche Haftung der Firma Kanucharter für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reise / Mietpreis beschränkt. Dies gilt, soweit ein Schaden des Reisenden / Mieters von der Firma Kanucharter weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde, oder ein dem Reisenden / Mieter entstandener Schaden allein durch das Verschulden eines Leistungsträgers herbeigeführt wurde.

4.2 Die Firma Kanucharter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden, wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig

gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen der Firma Kanucharter sind.

5. Mitwirkung des Reisenden

5.1 Der Reisende / Mieter ist verpflichtet, auftretende Mängel unverzüglich der Firma Kanucharter anzuzeigen. Bei eventuell auftretenden Leistungsstörungen ist der Reisende / Mieter verpflichtet, alles ihm Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuell entstehenden Schaden gering zuhalten. Der Reisende / Mieter ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandung unverzüglich dem örtlichen Mitarbeiter von Kanucharter zur Kenntnis zu geben. Dieser ist beauftragt, im Rahmen seiner Möglichkeiten für Abhilfe zu sorgen.

5.2 Ist von der Firma Kanucharter keine örtlicher Mitarbeiter eingesetzt und nach den vertraglichen Vereinbarungen auch nicht geschuldet, so ist der Reisende verpflichtet, der Firma Kanucharter direkt unter der nachfolgend bezeichneten Adresse, Telefon und Faxnummer unverzüglich Nachricht über die Beanstandungen zu geben und um Abhilfe zu ersuchen.

5.3 Will ein Reisender / Mieter den Reise / Mietvertrag wegen eines mangels der in § 615c BGB bezeichneten Art nach § 615e BGB oder aus wichtigem Grund wegen Unzumutbarkeit, die der Firma Kanucharter auch erkennbar ist, kündigen, so hat er der Firma Kanucharter eine angemessene Frist zur Abhilfe zu stellen. Diese Frist ist nur dann entbehrlich, wenn Abhilfe unmöglich ist, oder von der Firma Kanucharter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, der Firma Kanucharter erkennbares Interesse des Kunden gerechtfertigt ist.

Adresse: 

Kanucharter, Inh. Michael Hofmann, Kaltbachtal 2,

56377 Nassau/Lahn, Tel.: 02604/942083 Telefax: 02604/942084

6. Rücktritt vom Vertrag durch die Firma Kanucharter

6.1 Nach Antritt der Reise / Miete kann die Firma Kanucharter den Vertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende / Mieter die Durchführung der Reise / Miete trotz Abmahnung durch den Reiseleiter / Mitarbeiter nachhaltig stört oder sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass eine

Aufhebung des Vertrags gerechtfertigt ist. Dabei behält die Firma Kanucharter den Anspruch auf den bezahlten Reisepreis, unter Anrechnung von ersparten Aufwendungen, sowie Vorteilen aus anderweitiger Leistungsverwendung.

6.2 Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen oder behördlichen festgelegten Mindestteilnehmerzahl hat die Firma Kanucharter das Recht zum Rücktritt vom Reise /Mietvertrag. Will die Firma Kanucharter von ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch machen, so ist sie verpflichtet, dies dem Reisenden / Mieter zum frühesten Zeitpunkt der Kenntnis des sicheren Nicht erreichen der Mindestteilnehmerzahl mitzuteilen, spätestens jedoch 21 Tage vor dem vertraglichen Reisebeginn. Ein Rücktritt durch die Firma Kanucharter ist nur unter den nachfolgend aufgeführten Voraussetzungen möglich.

a) In der jeweiligen Reiseausschreibung ist die Mindestteilnehmerzahl angegeben, sowie der Zeitpunkt bis zu dem vor dem vertraglich vereinbarten Reise / Miettermin dem Reisenden / Mieter spätestens die Erklärung zugegangen sein muss.

b) Auf die unter a) erläuterten, in der Reise / Mietausschreibung gemachten Angaben muss deutlich lesbar in der Buchungsbestätigung hingewiesen werden.

7. Umbuchung / Änderung

7.1 Nach Vertragsabschluss hat der Kunde keinen Anspruch auf Umbuchung hinsichtlich des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft, des Reisetermins und der Beförderungsart. Kann eine Umbuchung auf Wunsch des Kunden dennoch vorgenommen werden, so erhebt die Firma Kanucharter bis 30 Tage vor Reisebeginn eine Umbuchungspauschale von EUR 25,- pro Kunde.

7.2 Umbuchungswünsche, die nach Ablauf dieser Frist erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reise / Mietvertrag zu den unter Ziffer 8 genannten Bedingungen, bei gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden.

8. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung, Ersatzperson

8.1 Der Kunde kann jederzeit vor Reise / Mietbeginn vom Vertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei Kanucharter. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären. Tritt der Kunde vom Vertrag zurück oder tritt er die Reise / Miete nicht an, so verlangt die Firma Kanucharter Ersatz für die getroffenen Reise / Mietvorkehrungen und für Aufwendungen. Die Firma Kanucharter macht diesen Ersatzanspruch pauschal unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reise / Mietbeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reise / Mietpreis geltend:

  • Bis zum 30. Tag vor Reiseantritt: 20%
  • Bis zum 22. Tag vor Reiseantritt: 30%
  • Bis zum 15. Tag vor Reiseantritt: 50%
  • Bis zum   2. Tag vor Reiseantritt: 80%
  • Bei Rücktritt am Tag der Reise oder bei Nichtantreten: 90%.

8.2  Stornostaffel bei Buchung über MYDAYS

 Vom Tag der Buchung bis zum 15.Tag vor Reiseantritt; 50%

  • Bis zum 08. Tag vor Reiseantritt: 60%
  • Bis zum 02. Tag vor Reiseantritt: 80%
  • Bei Rücktritt am Tag der Reise oder bei Nichtantreten: 90%.

Die durch die Stornierung bedingte Rückzahlung erfolgt an den Kunden unverzüglich dem Reisenden/ Mieters bleibt es unbenommen, der Firma Kanucharter gegenüber den Nachweis eines geringeren Schadens, als der von ihr geforderten Pauschale zu führen. Die Firma Kanucharter bemüht sich um Erstattung der eingesparten Aufwendungen bei den Leistungsträgern. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

Es wird der Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung empfohlen, welche unmittelbar nach Abschluss des Reisevertrages abgeschlossen werden sollte.

Bitte Informieren Sie sich hierzu unter www.elvia.de ELVIA Reiserücktrittsversicherung. Im Versicherungsfall ist die entsprechende Reiseversicherungs- AG unverzüglich zu benachrichtigen, die Firma Kanucharter ist mit der Schadensregulierung nicht befasst.

9. Haftung des Reisenden

Es besteht vor und während der Tour Alkoholverbot gemäß den Bestimmungen des Straßenverkehrsrechts. Bei Inanspruchnahme von Leistungen der Firma Kanucharter ist den Anweisungen des Begleitpersonals Folge zu leisten. Minderjährige dürfen, sofern es keine anderweitigen Vereinbarungen gibt, nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten an einer Kanureise teilnehmen. Jeder Reise / Mietteilnehmer trägt selbst die Verantwortung dafür, dass er gesundheitlich bzw. körperlich den Anforderungen der Reise / Kanumiete gewachsen ist. Der Reiseteilnehmer hat sich eigenverantwortlich im Rahmen der Reise / Kanumiete an die gesetzlichen Vorschriften zu halten. Der Teilnehmer hat sich so zu verhalten, dass jederzeit jede Gefährdung anderer Mieter und Teilnehmer sowie sonstiger Dritter ausgeschlossen ist. Der Teilnehmer hat während der Kanutour alle behördlichen Anordnungen und Auflagen, sowie Warn- und Hinweisschilder zu beachten. Anordnungen zur Umgehung von Hindernissen, Wehren und Stromschnellen sind zu befolgen. Das Befahren von Wehren ist grundsätzlich streng verboten.

10. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Einbringung der Reise / Miete hat der Reisende / Mieter innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise / Miete gegen über dem Kanucharter geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Reisende / Mieter Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Ansprüche des Reisenden / Mieters nach den §§ 651 c bis f BGB, ausgenommen solcher wegen Körper- und Gesundheitsschäden, verjähren nach einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise / Miete dem Vertrag nach enden sollte. Hat der Reisende solche Ansprüche geltend gemacht, so ist die Verjährung bis zu dem Tag gehemmt, an dem der Reiseveranstalter die Ansprüche schriftlich zurückweist. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.

11. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reise / Mietvertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reise / Mietvertrages zur Folge. Das gleiche gilt für die vorliegenden Reise / Mietbedingungen.

Hinweis zum Gepäcktransport

Die Gepäckstücke müssen vom Kunden deutlich mit Namen und Adresse gekennzeichnet und für den Transport gut verschlossen sein. Die Gepäckstücke sind bis spätestens 10:00 Uhr des jeweiligen Tages an der Rezeption des Hotels abzugeben und können ab 17:00 Uhr wieder in Empfang genommen werden.

Bestimmungen Kanuvermietung

Der Kunde kann bei Anmietung eines Kanus von der Firma Kanucharter dieses am Abfahrtstag nach vorher vereinbarter Zeit in Empfang nehmen. Am Ankunftstag ist eine der vorher angegebenen Abholstellen zur dort festgelegten Zeit anzulaufen. Die Abholstelle ist, sofern nicht vorher schon vereinbart, der Firma Kanucharter einen Abend vor Beendigung der Fahrt durch den Kunden mitzuteilen. Kanus und Ausrüstung sind gereinigt zu übergeben. Bei Nichteinhaltung entstehen zusätzliche Kosten. Die Kanus sind mit Hilfe eines unserer Mitarbeiter auf einen Trailer zuladen. Die vermieteten Kanus dürfen ausschließlich auf der Lahn benutzt werden. Insbesondere ist das Befahren des Rheins strengstens verboten. Eine Zuwiderhandlung kann eine hohe Strafe nach sich ziehen. Der Kunde verpflichtet sich, das angemietete Kanu nur von Personen, die älter als 12 Jahre sind, führen zu lassen und die Zahl der für das Kanu zugelassenen Personen nicht zu überschreiten. Während der Tour sind die von der Firma Kanucharter ausgegebenen Schwimmwesten zu tragen. Die Firma Kanucharter übernimmt keine Haftung für die vom Kunden mitgenommenen elektronischen Geräte, soweit Schäden nicht durch ein Verschulden der Firma Kanucharter oder ihrer Erfüllungsgehilfen verursacht wurden.

 Stand März 2016

Kanucharter Michael Hofmann Kaltbachtal 2 56377 Nassau

Motorbootsvermietung

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die nachstehenden Bedingungen sind Bestandteil des Chartervertrages der zwischen dem Charterer und dem Vercharterer über ein Charterboot geschlossen wird. Mit der Buchung und Abschluss eines Chartervertrages erkennt der Charterer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen an.

1. Reservierung/Buchung

Reservierungen/Buchungen sind nur telefonisch oder persönlich möglich. Eine Reservierung/Buchung und ein Vertrag werden nur gültig, wenn der Mieter vom Vermieter eine Buchungsbestätigung per E-Mail erhalten hat. Eine Reservierung/Buchung wird nach Erhalt der Buchungsbestätigung verbindlich.

2. Zahlung

2.1 Mit der Buchungsbestätigung erhält die Buchungsperson einen Sicherungsschein gemäß § 651k Abs. 3 BGB.

2.2 Die Aushändigung eines Sicherungsscheins ist entbehrlich, wenn die Miete nicht länger als 24 Stunden dauert, keine von Kanucharter gebuchte Übernachtung einschließt und der Reisepreis nicht EUR 75,- pro Teilnehmer übersteigt.

2.3 Mit Vertragsschluss und gegebenenfalls Aushändigung eines Sicherungsscheins wird eine Anzahlung fällig, die auf den Charterpreis angerechnet wird. Die Höhe beträgt 50% des Mietpreises mindestens jedoch 15,- EUR. Der Restbetrag ist, sofern nichts anderes vereinbart wurde, 15 Tage vor Mietbeginn auf das in der Rechnung angegebene Konto der Firma Kanucharter zu leisten. Bei Buchungen die weniger als 15 Tage vor Mietbeginn erfolgen, ist der gesamte Betrag sofort fällig und auf das Konto der Firma Kanucharter zu leisten.

2.4 Nur bei ausdrücklicher Bestätigung durch die Firma Kanucharter ist eine Zahlung vor Ort möglich.

2.5 Bei kurzfristiger Anmeldung gilt die Kopie des Überweisungsträgers am ersten Miettag als Zahlungsbestätigung, soweit die Einzahlung durch das Kreditinstitut auf dem Überweisungsträger quittiert ist.

2.6 Rücktritt

Der Rücktritt vom Vertrag muss ein Tag vorher, mindestens 24 Stunden, schriftlich erfolgen. In kurzfristigen Fällen muss der Rücktritt telefonisch bekannt gegeben werden. Kostenfrei kann vom Vertrag nur zurückgetreten werden, wenn am Buchungstag Wetterverhältnisse herrschen, die eine Bootsfahrt nach den gültigen Gesetzen der Binnen-schifffahrtsstraßenordnung nicht zulassen oder Krankheit, welche durch ein ärztliches Attest belegt werden muss. In allen anderen Fällen bleibt die Zahlungspflicht in vollem Umfang erhalten. Wird ein Ersatzmieter gefunden, erfolgt eine Aufrechnung. Bei Rücktritt, der nicht unter Satz 2 fällt, wird grundsätzlich eine Bearbeitungsgebühr von 25,00 Euro in Rechnung gestellt.

Stornostaffel bei Buchung:

  • Vom Tag der Buchung bis zum 15.Tag vor Reiseantritt; 50%
  • Bis zum 08. Tag vor Reiseantritt: 60%
  • Bis zum 02. Tag vor Reiseantritt: 80%
  • Bei Rücktritt am Tag der Reise oder bei Nichtantreten: 90%.

Die durch die Stornierung bedingte Rückzahlung erfolgt an den Kunden unverzüglich dem Mieter bleibt es unbenommen, der Firma Kanucharter gegenüber den Nachweis eines geringeren Schadens, als der von ihr geforderten Pauschale zu führen. Die Firma Kanucharter bemüht sich um Erstattung der eingesparten Aufwendungen bei den Leistungsträgern. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

Der Mieter hinterlegt vor Übernahme des Mietbootes ( Motorboot/ Hausboot) eine Kaution in bar [siehe Mietvertrag] für die Mietdauer. Der Vermieter kann einen Teil des Betrages oder den Gesamtbetrag einbehalten, wenn Schäden an dem Mietboot verursacht wurden, wenn das Mietboot in einem stark verschmutzten Zustand zurückgegeben wird, wenn die Ausstattung verloren, gestohlen oder beschädigt ist, oder einem Dritten Schaden zugefügt wurde, so dass die Haftung des Vermieter als Besitzer des Mietbootes in Anspruch genommen wird.

4.  Zeiträume

Der Zeitraum für Tagesmiete beträgt 8 Stunden. Der Zeitraum für eine halb Tagesmiete beträgt 4 Stunden. Für alle Mietboote gelten Mindestmietzeiten. Diese sind in den jeweils gültigen Preislisten aufgeführt. Die Übergabezeiten können individuell geregelt werden, enden aber auf jeden Fall bei Sonnenuntergang.

5. Verpflichtungen des Vermieters

Der Vermieter verpflichtet sich das gemietete Mietboot zum Mietbeginn dem Mieter in einem technisch einwandfreiem, betriebsbereitem Zustand, sauber und mit gefülltem Treibstofftank zu übergeben. Der Vermieter und der Mieter verpflichten sich, eine ausführliche Einweisung und gleichzeitige Kontrolle aller technischen Funktionen und Prüfung des Vorhandenseins aller Ausrüstungsgegenstände durchzuführen und hierüber ein Übergabeprotokoll anzufertigen und zu unterzeichnen. Damit bestätigt der Mieter die ordnungsgemäße Übergabe des Mietbootes nach Maßgabe des Protokolls. Danach sind weitere Einwendungen des Mieters über Ausrüstung und Tauglichkeit des Mietbootes ausgeschlossen. Des Weiteren wird bei Erstkunden eine Einweisungsfahrt durchgeführt. Falls Teile der Ausrüstung vom Vormieter beschädigt oder verloren wurden, ohne dass sofortiger Ersatz möglich ist, kann der Mieter nur zurücktreten, wenn das Mietboot in seiner Fahrtüchtigkeit oder mangelnder Sicherheitsausrüstung beeinträchtigt ist. Für das gemietete Mietboot bestehen eine Haftpflicht- sowie eine Kaskoversicherung. Die Kaskoversicherung ist mit einer Selbstbeteiligung [siehe Mietvertrag] pro Schadenfall abgeschlossen. Die Prämie für die Kaskoversicherung ist in dem Mietpreis enthalten.

6. Verpflichtungen des Mieters

Der Mieter versichert, die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen, die für die Durchführung des von ihm geplanten Törns erforderlich sind, zu besitzen und im Besitz des Sportbootführerschein Binnen zu sein. Der Sportbootführerschein ist bei Übernahme des Mietbootes im Original vorzulegen. Es wird eine Kopie angefertigt und beim Vermieter hinterlegt. Bei Mietern ohne Sportbootführerschein wird eine ausführliche Vertautmachung des zu befahrenden Reviers durchgeführt. Der Vermieter behält sich das Recht vor, dem Mieter die Verfügung über das Mietboot zu verweigern, für den Fall, dass dieser nicht die vorausgesetzte Eignung gemäß der deutschen Binnenschifffahrtsstraßenordnung besitzt. In diesem Fall wird der Mietvertrag zum Nachteil des Mieters aufgekündigt. Der Charterpreis ist trotzdem fällig, es sei denn, der Vermieter  findet einen Ersatzmieter. Dann wird nur eine Bearbeitungsgebühr von 20,00 € fällig. Der Mieter verpflichtet sich, das Mietboot wie sein Eigentum nach den Regeln guter Seemannschaft zu behandeln und zu handhaben. Den Vorschriften von Behörden muss Folge geleistet werde. Der Mieter ist im Falle einer Gesetzesübertretung selbst unwillentlicher Art, den Behörden gegenüber persönlich haftbar. Bei Geschwindigkeitsübertretungen, die durch Radarmessung entstanden sind und auf dem Postwege verfolgt werden, wird dem Mieter zusätzlich eine Bearbeitungsgebühr von 50,00 € in Rechnung gestellt. Bei Mietbooten mit Kajüte besteht unter Deck absolutes Rauchverbot. Der Mieter verpflichtet sich, das Rauchverbot unter Deck einzuhalten. Der Mieter verpflichtet sich, Haustiere nur an Bord zu lassen, wenn dies im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart wurde. Bei Genehmigung zum Mitführen entstehen dem Mieter weitere Kosten, die im Mietvertrag aufgeführt sind. Das Mietboot darf nur mit flachen Schuhen mit nichtfärbender Sohle oder barfuss betreten werden. Der Mieter haftet für alle Schäden am Mietboot und an der Ausrüstung, auch für Folge- und Ausfallschäden, die von ihm oder seiner Crew verursacht werden, nicht auf normalen Verschleiß  zurückzuführen sind und nicht von den Versicherungen reguliert werden. Schäden am Mietboot und/oder an Ausrüstungsgegenständen, die durch Verschulden des Mieters verloren gegangen sind und/oder zerstört wurden, werden gemäß gültiger Preisliste für Ausrüstungsgegenstände zzgl. 10,00 € Bearbeitungsgebühr abgerechnet. Der Mieter verpflichtet sich, nur die Höchstzahl an Personen an Bord zu nehmen, für die das jeweilige Mietboot zugelassen ist. Der Mieter wird andere Boote nur im Notfall schleppen und das Mietboot nur im Notfall schleppen lassen, dies auch nur mit eigener Trosse, um hohe Bergungskosten zu vermeiden. Weiter verpflichtet sich der Mieter Grundberührungen dem Vermieter bei der Rückgabe des Mietbootes zu melden und bei aufkommen schlechter Wetterverhältnisse [unsichtiges Wetter] den nächstgelegenen Hafen oder einen sicheren Liegeplatz aufzusuchen. Treten während der Mietzeit Schäden an dem Mietboot auf, so hat der Mieter den Vermieter sofort telefonisch zu informieren, um mit ihm die Durchführung der Reparatur abzustimmen. Kosten für die Behebung vom Verschleißschäden und nicht verschuldeter Schäden werden gegen Quittung vom Vermieter erstattet. Die ausgewechselten Teile sind dem Vermieter zu übergeben. Der Vermieter muss aber auch hier vor einer Reparatur unterrichtet werden. Weitergehende Ersatzansprüche des Vermieters sind nicht ausgeschlossen, z. B. wenn eine Havarie oder vom Mietgast zu verantwortende, versteckte Mängel verschwiegen werden. Des Weiteren ist der Mieter verpflichtet beim Auftreten technischer Mängel die Fahrt unverzüglich zu unterbrechen oder nach einer Unterbrechung der Fahrt diese dann nicht wieder fortzuführen. Weiterhin ist es unter allen Umständen zu vermeiden Betriebsstoffe, insbesondere während oder nach Tankvorgängen in die Gewässer einzubringen. Sollte es aus diesen Gründen nicht möglich sein die Fahrt fortzuführen ist der Vermieter darüber unverzüglich telefonisch oder persönlich zu unterrichten, das Mietboot  ist dann ordnungsgemäß zu vertäuen, stromlos zu machen (Batteriehauptschalter ausschalten) und nicht wieder in Betrieb zu nehmen. Sollte die Fahrt in einen solchen Fall nicht abgebrochen werden, haftet der Mieter dem Vermieter sowie den entsprechenden Behörden gegenüber in vollem Umfang.

7. Haftung des Mieters

Der Mieter haftet nach den allgemeinen Haftungsregeln, wenn er das Mietboot beschädigt oder eine sonstige Vertragsverletzung begeht. Insbesondere hat der Mieter das Boot in demselben Zustand  zurückzugeben, wie er es übernommen hat. Die Haftung des Mieters erstreckt sich auch auf die Schadensnebenkosten wie a) Sachverständigenkosten b) Abschleppkosten c) Wertminderung d) Mietausfallkosten Der Mieter haftet für alle durch das Ladegut entstehenden Schäden, auch bei Haftungsbeschränkung. Bei den Mietausfallkosten haftet der Mieter bis zur Höhe einer Tagesmiete je Tag, an dem das beschädigte Mietboot des Vermieters nicht zur Verfügung steht. Dem Mieter bleibt der Nachweis offen, dass dem Vermieter keine oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

8. Nutzungsbeschränkung

Das Mietboot darf nur auf der Lahn gefahren werden. Das Benutzen von Schleusen und Wendemanöver hat mit besonderer Vorsicht zu erfolgen und wird bei der Einweisungsfahrt ( Hausboot) vermittelt. Dem Mieter ist es untersagt, das Mietboot zu motorsportlichen Veranstaltungen, zu Testzwecken, zur gewerblichen Personen- und Güterbeförderung, zum Wasserskifahren, zum Fischen/Angeln sowie zu rechtwidrigen Zwecken zu benutzen. Des Weiteren ist eine Weiter- oder Untervermietung des Mietbootes nicht gestattet. Ferner ist es untersagt, mit dem Mietboot an Stränden aufzufahren oder Gebiete zu befahren, die durch ihre Wassertiefe eine sichere Fahrt nicht zulassen. Grundsätzlich sind Gebiete mit einer Wassertiefe ab 1 Meter oder weniger, sowie Gebiete die in der Gewässerkarte als flach ausgewiesen sind zu meiden. Weiterhin besteht ein Nachtfahrverbot (von Sonnenuntergang bis -aufgang) für das Mietboot. In dieser Zeit darf das Mietboot nicht bewegt werden. Die Nutzung des Mietbootes erfolgt auf eigene Gefahr.

9. Steg- und Hafenanlage

Das Betreten und Befahren des Hafens und der Steganlage erfolgt auf eigene Gefahr.

10. Anzeigepflicht

Bei Unfällen hat der Mieter dem Vermieter sogleich, spätestens bei der Rückgabe des, über die Einzelheiten schriftlich unter Vorlage einer Skizze zu unterrichten. Der Unfallbericht muss insbesondere Namen und Anschriften der beteiligten Personen und etwaige Zeugen sowie die amtlichen Kennzeichen der beteiligten Boote enthalten. Der Mieter hat nach dem Unfall die Polizei zu verständigen soweit die zur Aufklärung des Unfalls erforderlichen Feststellung nicht auf andere Weise, z. B. Hilfe von Zeugen, zuverlässig getroffen werden können. Gegnerische Ansprüche dürfen nicht anerkannt werden. Brand- oder Entwendungsschäden sind vom Mieter dem Vermieter, sowie der zuständigen Polizeibehörde unverzüglich anzuzeigen. Erfüllt der Mieter diese Verpflichtung nicht, kann der Mieter für den Havarieschaden haftbar gemacht werden.

11. Rückgabe

Die gesamte Törnplanung muss so gestaltet werden, insbesondere die Rückfahrt so eingerichtet werden, dass auch bei widrigen Umständen (Wetter, Verkehr, Schleusenöffnungszeiten, etc.) die rechtzeitige Ankunft im Ausgangshafen gewährleistet ist. Sollte dennoch aus unvorhersehbaren Gründen die rechtzeitige Rückkehr voraussichtlich nicht möglich sein, ist der Vermieter sofort telefonisch zu informieren. Der Mieter ist verpflichtet dem Vermieter das Mietboot in einem ordnungsgemäßen und sauberen Zustand zurückzugeben. Das Mietboot wird bei der Rückgabe vom Vermieter vollgetankt, es sei denn, es ist im Mietvertrag etwas anderes vereinbart worden. Sollte es notwendig werden das Mietboot während des Miettörns zu betanken, so kann dies auch nur vom Vermieter erfolgen, die Benzinkosten werden nach Motorbetriebsstunde abgerechnet. Die Rückgabe des Mietbootes ist abgeschlossen, wenn der Mieter seine persönlichen Sachen von Bord genommen hat und der Vermieter das Mietboot und die Ausrüstung nach Prüfung gemäß des Übergabeprotokolls im Ausgangshafen abgenommen hat.

12. Verspätete Rückgabe

Wird das Mietboot verspätet zurückgegeben, wird pro angefangene Stunde der individuelle Stundensatz des jeweiligen Mietbootes berechnet. Bei Rückgabe nach 18:00 Uhr des Abgabetages wird eine volle Tagesmiete berechnet. Das Mietboot ist aber dann auf jeden Fall bis 10:30 Uhr des Folgetages zurückzugeben. Darüber hinaus trägt der Mieter die dem Vermieter und der Nachfolgecrew entstandenen zusätzlichen Kosten die durch die Verspätung tatsächlich entstanden sind. Sobald sich abzeichnet, dass der Törn an einem anderen Platz als dem Ausgangshafen beendet werden muss, ist der Vermieter unverzüglich zu benachrichtigen. Der Mieter verpflichtet sich in diesem Fall, bei dem Mietboot zu bleiben, bis der Vermieter das Mietboot übernommen hat. Das Mietboot gilt erst dann als ordnungsgemäß zurückgegeben, wenn es im Ausgangshafen abgenommen worden ist. Der Mieter trägt die entstandenen zusätzlichen Aufwendungen und Folgekosten. Meteorologische Ereignisse, wie sie erfahrungsgemäß vorkommen können, müssen durch eine flexible Törnplanung einkalkuliert werden. Sie schließen die Forderungen nach Satz (1) nicht aus. Als Verspätung gilt ebenfalls die nach der Rückgabe benötigte Zeit für die Reparatur von Schäden, die aufgrund unsachgemäßer Handhabung und/oder Bedienung des Mietbootes durch den Mieter entstanden sind.

13. Verletzung von Vertragspflichten

Bei Vertragspflichtverletzungen haftet der Mieter dem Vermieter für alle daraus entstehenden Folgen. Soweit der Vermieter für vom Mieter zu vertretende Handlungen oder Unterlassungen von Dritten haftbar gemacht wird, stellt er den Vermieter von allen rechtlichen Folgen frei. Der Mieter hat ein Verschulden seines Schiffsführers in gleichem Umfang zu vertreten, wie eigenes Verschulden.

14. Rechtsgrundlage/Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist Diez

Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die du unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ findest. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.